Prävention sexualisierte & interpersonelle Gewalt (PsiG)

Einführung
Leider ist sexualisierte und interpersonelle Gewalt sowohl in der Gesellschaft als auch im (Leistungs-)Sport ein ständig präsentes Thema. Nicht erst seit der Aufdeckung und Aufarbeitung der diesbezüglichen Skandale in den Kirchen und Sportverbänden wird dieses Problem mittlerweile klar benannt und in vielen Bereichen aktiv angegangen.

Um die Prävention vor sexualisierter & interpersoneller Gewalt (PsiG) in den Sportvereinen weiter zu verbessern, hat der Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. ein Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt ins Leben gerufen, in dessen Rahmen sich die teilnehmenden Vereine verpflichten, ein Schutzkonzept umzusetzen, um ihre Sportlerinnen und Sportler aller Altersgruppen bestmöglich vor Gewalt im Sportverein zu schützen. Dabei geht es nicht nur um strafrechtlich relevante Vergehen, sondern speziell auch um die kleinen, alltäglichen, bewusst oder unbewusst entstehenden, individuellen Grenzverletzungen, für die das Bewusstsein geschärft und ein Rahmen für präventive Maßnahmen geschaffen werden soll.
Wie steht der VfB zum Thema PsiG?
Der VfB Kürten bekennt sich ausnahmslos zum Schutz aller Sportler, Übungsleiter, Helfer und Vereinsfunktionäre aller Altersgruppen, die sich im Rahmen der Sportangebote des VfB Kürten betätigen, Gruppen anleiten oder dabei unterstützen, gegen jegliche Form von psychischer, physischer, sexualisierter und interpersoneller Gewalt.
Was macht der VfB?
Schon im Jahr 2016 hat der VfB Kürten im Rahmen der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes den Schutz von Kindern und Jugendlichen in seiner Satzung verankert und präventive Maßnahmen eingeführt. In der Fortführung dieses Weges ist der VfB Kürten seit Dezember 2025 Mitglied im Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter & interpersoneller Gewalt des Landessportbundes NRW. Die Aufnahmeurkunde in das Qualitätsbündnis wurde dem VfB im Rahmen der Mitgliederversammlung 2026 vom Geschäftsführer des Kreissportbundes des Rheinisch-Bergischen Kreises, Henrik Beuning, übergeben.
Das neue Schutzkonzept im VfB
Gemäß den Vorgaben des Qualitätsbündnisses hat der VfB ein Schutzkonzept [Hier klicken!] erstellt, das auf den vom LSB benannten PsiG-Kriterien beruht. In unserem Konzept werden die bereits bestehenden organisatorischen Maßnahmen aus der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes um weitere aktive Komponenten ergänzt. Diese Maßnahmen umfassen u.a. folgende Bereiche:
- Regelmäßige, obligatorische Schulungen für unsere Übungsleiter und Helfer
- Regelmäßige Überprüfung der Führungszeugnisse aller erwachsenen Übungsleiter und Helfer
- Benennung von Ansprechpartnern
- Vernetzung des VfB mit anderen Vereinen und Organisationen
- Informations-Kampagnen für die Mitglieder
Das klare Ziel des VfB Kürten ist, mit diesen erweiterten, präventiven Maßnahmen das Bewusstsein aller im VfB aktiven Sportlerinnen und Sportler für das Thema PsiG zu schärfen, bei Vorkommnissen direkt einzuschreiten und für mögliche Betroffene eine vom Vorstand und Übungsbetrieb unabhängige Anlaufstelle zu schaffen. Die besten Probleme sind die, die gar nicht erst entstehen!
Unsere Ansprechpartner
Bestandteil des Schutzkonzeptes ist die Benennung von Ansprechpartnern im Verein, deren Aufgabe darin besteht, bei möglichen Vorfällen im Bereich PsiG als erste, vorstandsunabhängige Personen beratend zur Verfügung zu stehen. Die Tätigkeit der Ansprechpartner versteht sich als Angebot des Vereins an mögliche Betroffene, es besteht aber kein Zwang für die Betroffenen, von dem Angebot Gebrauch zu machen. Je nach Situation informieren die Ansprechpartner über weiterführende Möglichkeiten und Institutionen, sie agieren aber nicht als Vermittler oder Mediatoren zwischen den betroffenen Personen.
Aktuell haben sich Natali und Björn Trenkwalder als Ansprechpartner zur Verfügung gestellt:

Natali Trenkwalder

Björn Trenkwalder
Natürlich stehen auch alle anderen Übungsleiter, Helfer und Vorstandsmitglieder des VfB als Ansprechpartner zur Verfügung.


